Start2020-07-20T14:57:35+00:00
Pascal Fischer - Kritiker, Journalist, Trainer in Berlin, Frankfurt am Main und Köln

PASCAL FISCHER

Willkommen auf der Seite von Pascal Fischer, Kritiker für Literatur und Sachbücher. Als Reporter und live aus dem Studio im Radio zu hören. Buchautor. Leidenschaft für subjektive Formate. Gerne und intensiv Germanistik und Philosophie studiert, mit Staatsexamen abgeschlossen. Außerdem begeisterter Improtheater-Spieler und Impro-Trainer.

Seit 2005 freier Moderator, Kritiker und Reporter für das Deutschlandradio und die ARD-Wortprogramme. Höhepunkt bislang: freier Kulturkorrespondent in New York City 2008/2009. Der Weg dorthin: Geboren 1975, High-School-Jahr in den USA, Abitur 1994 in Westfalen. Studium der Fächer Deutsch und Philosophie in Bochum und Berlin. Studienbegleitende Praktika bei Zeitung, Radio, TV und einer Intranet-Redaktion. 1997/1998 Fremdsprachenassistenz an zwei Lycéen nahe Paris. Erstes Staatsexamen 2001 mit einer Arbeit über Robert Musil. Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl „Geschichte und Theorie der Geisteswissenschaften“ am Institut für Philosophie der Ruhr-Uni Bochum. 2002 Redakteursvertrag beim ZDF-Nachtstudio. Ab 2003 Volontariat im Deutschlandradio (Köln, Berlin, Brüssel, Dresden, Düsseldorf). 2004/2005 Junior-Redakteur für die Deutschlandredaktion im Deutschlandfunk. Hobby und zunehmend auch Beruf: Improvisationstheater in der Gruppe „Improglycerin“. Einen detaillierten Lebenslauf maile ich gerne auf Anfrage.

PROFIL

Schreibende Hände

Schwerpunkt Kultur: derzeit Redakteur für die Sendung "Essay und Diskurs" im Deutschlandfunk. Ansonsten: Literaturkritiken, gerne Genre- und Formspielereien. Sachbuchkritiken, gerne Philosophie, Soziologie, politische Theorie. Erzählende Formate, Features, Reportagen und längere Sendungen zu gesellschaftlichen und im weitesten Sinne kulturellen Themen. In der Vergangenheit live als Sidekick bei Deutschlandfunk Nova und im Wochenendjournal im Deutschlandfunk vor dem Mikrofon.

Da ist zum einen die klassische Kulturberichterstattung, vor allem Literatur- und Sachbuchkritiken. Gerne zu seltsameren Titeln mit Genrebezug, gerne zu anspruchsvoller Literatur. Bei den Sachbüchern bevorzuge ich geisteswissenschaftliche Titel aus den Bereichen Philosophie, Religion, politische Theorie oder Soziologie. Außerdem interessiert mich, wie die Buchstaben ins Digitale wandern: Wo treffen sich Bücher und Computerspiele? Suchen wir Bücher bald nicht mehr nach Titeln, sondern nach Emotionen, die sie erwecken sollen? Warum kehren gerade jetzt lange Reportagen in den digitalen Medien wieder? Antworten suche ich für die ARD-Wortwellen, den Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Nova. Radio ist für mich ein sinnliches Medium. Geräusche, Musiken, O-Töne gehören dazu. Denn auch in wenigen Minuten lassen sich Mini-Features realisieren. Zum Beispiel zu Vätern in der Literatur,zur Geschichte der Kleinkindbetreuung oder zu SM-Literatur. Quartalsberichte, sonntägliche Umfragen oder Pressekonferenzen samt Schnittchen interessieren mich weniger. Die spannenden Geschichten erzählen die Menschen – als Wesen mit Hoffnungen und Ängsten, Irrwegen und Zielen. Zum Beispiel eine Stewardess mit Flugangst oder ein islamischer Punker. Wenn ich auf die Recherche gehe, dann lasse ich den Hörer an meinem Weg teilhaben. Ich sage „ich“, wohlwissend, dass jeder Standpunkt subjektiv ist, aber als solcher auch ergreifender. Nur so erkennt der Hörer, woran er ist: Wenn er weiß, wer da spricht. Und dieses Ich muss nicht gleich immer hysterisch sein und sich predigend auf die Schulter klopfen. Ichsagen heißt nicht automatisch, keinen Abstand mehr zu sich selbst zu haben. So ergründe ich, ob jeder Schmu Kunst ist, ob ich den Bundespräsidenten mitwählen darf und was mein Ghostwriter für Datingportale aus mir im Netz macht. Und scheitere dabei schon mal grandios. Manchmal braucht ein Thema mehr als ein paar Minuten. Dann fahre ich für das Wochenendjournal im Deutschlandfunk durch die Republik und frage zum Beispiel, wie wir uns heutzutage Grimms Märchen erzählen oder was den Kick an Extremsportarten ausmacht. Das klingt nach ziemlich viel. Ist es auch. Genau deshalb lasse ich den Rest weg. Naturwissenschaften und Naturkatastrophen, Boliden und Bälle, Moneten und Machtpolitik, Stars und Stolperer – das machen andere überzeugender.

REFERENZEN

Gegenwärtig bin ich Redakteur für "Essay und Diskurs" im Deutschlandfunk und nebenbei freier Autor. Für die Redaktion von SWR2 Lesenswert rezensiere ich regelmäßig Sachbücher und Literatur. Das Storytelling-Format Deutschlandfunk Nova Einhundert liegt mir ebenfalls sehr am Herzen. Insgesamt arbeitete und arbeite ich für eine Reihe von Formaten.

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TEXTE

Sieben Leben haben

Was wäre, wenn man mehrere Leben hätte und immer wieder von vorne beginnen kann? Tristan Garcia, geboren 1981 in Toulouse, spielt das durch und begeistert mit einem existentialistischen Science-Fiction-Roman. […]

Brandstifter im Herzen des liberalen Amerika

Dieser geradezu gehypete Bestseller aus den USA trifft den Nerv der Zeit: R.O. Kwons „Brandstifter“ schildert eine christliche Sekte, die in den Terrorismus abdriftet. Und das Buch hält unliebsame Wahrheiten für Liberale, Christen und Atheisten bereit. […]

Dystopischer Spionage-Thriller

Es war ein Rummel, als ob ein neuer Harry Potter erschiene: Rezensenten unterzeichnen Verschwiegenheitserklärungen, Rezensionsexemplare kamen kurz vor knapp, die Buchbranche im Schock, als Amazon vor Erscheinen Exemplare losschickt… Ist der Hype um „Die Zeuginnen“ von Margaret Atwood gerechtfertigt? […]

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ALLE TEXTE UND BEITRÄGE

HÖRPROBEN

Hörproben

Erzählende Moderation im Wochenendjournal (DLF)

Reportage live on tape und Reflexion im Studio

Kollegengespräch, erhellend (DLF NOVA)

Kollegengespräch, erheiternd (DLF NOVA)

Literaturkritik (SWR2)

Literaturkritik, formulierlustig (SWR2)

Feature, Featurette (DLF NOVA)

Ulk (DLF NOVA, SWR2)

BUCH

Wer hat an der Uhr gedreht?
Buch-Homepage
Leseprobe
Hörbuch

Im Februar 2017 ist unser Buch bei C.H. Beck erschienen!

Keine Zeit zum Innehalten? Vielleicht doch wenigstens für dieses Buch, denn es lohnt sich: Unser Buch steckt voller Lebensgeschichten von Menschen, die auf ihre Weise umdenken mussten und dem Turbotunnel entkommen sind. Es ist eine Mischung aus Alltagserzählung und spannenden wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Zeit zeitigt zeitlose Erkenntnisse!

Jedes der zwölf Buchkapitel beleuchtet einen wesentlich Aspekt unseres immer schneller werdenden Lebens. Von der Reizüberflutung im Büro bis zu der in der Freizeit. Vom Irrweg des Multitaskings bis zum kompletten Kontrollverlust. Und jedes Mal werden die abstrakten und wissenschaftlichen Themen ganz konkret an einem Menschen, der seine eigene Lösung gefunden hat – erzählt von Corinna Budras, Journalistin für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und Pascal Fischer, Journalist für den Deutschlandfunk und andere ARD-Wortwellen. Alles wurde originell in Bilder gesetzt von der Grafikerin Chris Campe.

Corinna Budras und Pascal Fischer

IMPRO

Pascal Fischer beim Impro-Solo

Ich habe vor einigen Jahren eine Improtheater-Gruppe mitgegründet und spiele auf Deutsch und Englisch, auch als Gastspieler in anderen Gruppen. Aufgetreten bin ich schon auf Fachkongressen, der Frankfurter Buchmesse, in Dax-Unternehmen, aber ebenso bei Stiftungen, Ökobauern und im Gefängnis. Mein Wissen gebe ich im Rahmen von Workshops weiter - an Teamleiter, Teammitglieder und die Improcommunity. Ich habe schon Menschen von 5 bis 65 Jahren trainiert. Insbesondere faszinieren mich Lyrik, Erzählstrukturen, Perspektive und Storytelling.

Was ist „Impro“? Theater, inspiriert von den Ideen des Publikums, spontan, aber nicht chaotisch. Kurz, lang, komisch, tragisch, prosaisch, lyrisch, gesprochen, gesungen… Mehr hier. Wo? Bei Improglycerin in Frankfurt am Main und Umgebung. Ziele? Abendfüllendes Shakespeare-Impro mit Stilmittel-Dichte. Warum nur!? Die Moment-Mentalität, das Ideengewitter, das echte Aufeinander-Aufbauen, die grundlegende Gehirnspülung, das mystisch-säkulares Loslassen, die glücklichen Gesichter, der Mut zum Scheitern und die darauf folgende kathartische Peripetie im kompletten Gefühlsleben – alles das begeistert mich. Familienähnlichkeiten? Germanistik (Sprachspiele), Journalismus (Storytelling), Reportage (Milieus), Radio (Live-Gefühl), Lehramtsstudium (Voll-Frontal-Gefühl). Vorlieben? Als Spieler: Gedichte, Rap-Battles, Sprachspiele, Heldenreise. Als Trainer: Erzählstruktur, Perspektive, Regie, Rhetorik und Sprachspiele. Spielsprachen? Deutsch und Englisch. Ruhm? Goldener Champignon 2016 in Idstein und Matchwinner beim Künstlerischen Abend in Frankfurt 2017 – natürlich im Team von Improglycerin! SchülerInnen? Die äußerst diverse Gruppe bei „Improtheater Frankfurt“ sowie private Auftraggeber aus Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft, Tourismus. Infos auf Anfrage. Insgesamt Menschen von fünf bis Ü50. Weiterbildung? Bei Trainern aus Deutschland, Israel und den USA zu Themen wie Charakter, Erzählstrukturen, Gesang, Körpereinsatz und Pantomime, literarisches Impro, Lyrik…
Für Mitglieder der Improcommunity...

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